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Doppelstock-Fahrrad-Parker eingeweiht

An der Konstablerwache haben Oberbürgermeister Peter Feldmann und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling Frankfurts erste doppelstöckige Fahrrad-Abstellanlage eingeweiht. Bis zu 96 Räder können hier platzsparend parken.

Fahrradparker Konstablerwache

Dank Hydraulik parken hier 96 Räder

Dass sich Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann die Zeit genommen hat, Frankfurts erste doppelstöckige Fahrrad-Abstellanlage persönlich einzuweihen, wertete Verkehrsdezernent Klaus Oesterling als Beweis für den hohen Stellenwert, den der Radverkehr inzwischen in Frankfurt einnimmt. So sprach der Oberbürgermeister auch selbst von einem "wichtigen Tag" für die Radverkehrsförderung in Frankfurt.

Fahrradparker Konstablerwache

Dank der Hydraulik bewegt sich das Rad fast wie von selbst nach oben.

Die neue Anlage soll Abhilfe für die Platznot an der Konstablerwache schaffen und und die dadurch bedingte chaotische Abstellsituation beenden. Für Oberbürgermeister Feldmann ist die Anlage „ein Meilenstein“, denn sie bietet auch die Möglichkeit, schwere E-Bikes und Pedelecs abzustellen. Nicht nur in der unteren Abstelletage, sondern auch oben: Eine besondere hydraulische Hebevorrichtung macht das möglich.

 Der innovative Service verfolgt ein festes Ziel: "Wir wollen erreichen, dass noch mehr Menschen in Frankfurt aufs Fahrrad umsteigen", bekannte der Oberbürgermeister. Großen Respekt zollte Feldmann den radelnden Frankfurterinnen und Frankfurtern, die auch dann große Wege mit dem Rad zurücklegen – auch dort, wo die Bedingungen noch nicht ideal seien.

Verkehrsdezernent Oesterling bestätigte, dass der Radverkehr bereits seit vielen Jahren in Frankfurt boomt. So seien die kürzlich an der Großen Friedberger Straße zusätzlich geschaffenen 90 Abstellplätze bereits gut angenommen worden – und sind aktuell sehr stark ausgelastet.

Klaus Oesterling und Peter Feldmann

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling und Oberbürgermeister Peter Feldmann beim feierlichen Zerschneiden des Bandes.

Ein weiterer Doppelstock-Fahrradparker mit 32 Plätzen ist bereits für die Stadtbahn-Station in Kalbach geplant. Bei bereits vorhandenen überdachten Abstellanlagen soll geprüft werden, ob ihre Kapazität mit der Technik erweitert werden kann. Gedacht ist unter anderem an die im letzten Jahr eingeweihte Bike-Ride-Anlage an der Stadtgrenze zu Neu-Isenburg.

Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent bedankten sich beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Frankfurt für die Anregung, eine doppelstöckige Abstell-Anlage in Angriff zu nehmen. Es sei gut für die Stadt, dass die Organisation sich immer wieder mit Vorschlägen zur Verbesserung der Situation für die Rad Fahrenden in die Diskussion einbringe.



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